13.12.10
25.05.10
16.05.10
07.05.10
23.04.10
20.04.10
09.04.10
26.03.10
afghan peace lords
20.03.10
Baulust/building spree
Der Zeitpunkt war unglücklich gewählt. Ausgerechnet als der Vizepräsident der USA in Israel weilt, verkündet Netanjahu den Bau von 1600 Wohnungen in Ostjerusalem und brüskiert damit die USA, die den erlahmenden Friedensprozess nur mühsam in Gang halten können. Netanjahu selbst, schockiert ob der heftigen Reaktion des Bündnispartners, spricht ausweichend von falschem Timing und einem natürlichen Wachstums Israels.
12.03.10
Wachstum Nullwachstum Negativwachstum
Wenn gar nichts mehr geht, dann wirft sich Berlusconi höchst selbst mitsamt seinem Charisma ins Geschehen. Gerne inszeniert er sich dabei als erfolgreicher Unternehmer, der Staatsmann tritt selbstredend in den Hintergrund, denn dem Staate geht es schlecht. Die Staatsverschuldung, man weiß nicht so genau in welchen astronomischen Höhen sie sich bewegt, lag im April 09 bei 1.750.000.000.000 Euro, ausgeschrieben tausendsiebenhundertfünfzig Milliarden Euro. Der schwindelerregende Schuldenstand wäre an sich nicht so schlimm, schwerer wiegt die Tatsache, dass Italiens Wirtschaft seit Jahren schrumpft, das bedeutet die Ausgaben werden bei Weitem nicht gedeckt. Die Aussichten auf Wachstum sind in den Zeiten der Wirtschaftskrise mehr als dürftig, entgegen den Beteuerungen des Ministerpräsidenten, der vom hohen optimistischen Ross aus (bisogna cavalcare l'ottimismo) zaghafte Wachstumssprosse erkennen will.
03.03.10
18.02.10
Härtetest
12.02.10
ultimative Machtdemonstration/ultimate display of power
Innenpolitisch verhärten sich die Fronten, die Krise ist nicht überwunden, im Gegenteil, sie steuert auf ihren Höhepunkt zu. Was bleibt den Machthabern anderes als die Flucht nach vorne, die Einigkeit der eigenen schwindenden Anhängerschaft beschwörend. Der Iran ernennt sich frühzeitig zur Atommacht, eine verzweifelte Vorabdemonstration von Macht, aber auch Provokation, die darauf abzielt die außenpolitische Isolation zu verstärken, um nach innen die Reihen gegen den Feind von außen (der irgendwann Sanktionen wird verhängen müssen) zu schließen und von der schweren inneren Krise abzulenken.
05.02.10
die Versuchung
Hunderte Millionen sind mutmaßlich nur die Spitze des Eisberges, Gelder, die dem deutschen Fiskus durch die Lappen gehen und in die Schweiz abwandern. Diese Erkenntnis schmerzt besonders in Zeiten der schmalen Staatskasse, die Empörung ist groß und richtet sich gegen jene, die das Geld bunkern, gegen die Schweiz. Interessanterweise wird in den Medien weniger gegen die eigentlichen Täter, die deutschen Steuerbetrüger und Hinterzieher, zu Felde gezogen, die großzügigen und verführerischen Schweizer Banken hätten alles zu verantworten, weil die armen Deutschen, ein derart verlockendes, wenn auch unmoralisches Angebot nicht ausschlagen könnten. Sie können der fein gestrickten Versuchung nicht widerstehen, ebenso wie die deutsche Regierung, allen voran die Bundeskanzlerin flankiert vom Finanzminister, kaum der Versuchung widerstehen wird können, über erkaufte Daten an die betrügerischen Landsleute heranzukommen. Die Schweiz zwingt sie ja geradezu zu einer rechtlich und moralisch fragwürdigen Aktion. Es geht schließlich um viel Geld.
22.01.10
fuori portata
Arme italienische Justiz, sie vergreift sich an einen Ungreifbaren. Der Flüchtige gräbt immer neue Tunnels, die ihn entkommen lassen. Ein desolat-amüsantes Schauspiel, das sich seit Jahren vor den Augen aller abspielt. Wetten, dass viele Wetten abschließen, wer denn von beiden letzten Endes den Kürzeren ziehen wird.
Soforthilfe
15.01.10
Firewall
13.01.10
integrazione made in Italy (Europe)
06.01.10
entsumpfen
Manche Geheimdienste sind so geheim, dass sie sich wohl selbst und der Welt ein Rätsel sind. Ihre Erfolge gelangen nicht an die Öffentlichkeit, wohl aber ihr Versagen. Kein gutes Licht fällt derzeit auf den mächtigsten und größten Apparat, auf die CIA. Anlass ist - so wird es jedenfalls von den Medien dargestellt - ein konsequentes Wegschauen und Übersehen von deutlichen Hinweisen, dass in Kürze eine Bombe hochgehen wird, in Detroit. Die Medien wussten das alles schon im Voraus, behaupten sie im Nachhinein, jedenfalls war ihre Ahnung größer als die der gesamten amerikanischen Geheimdienstarmada.
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