karikatur auf tourein Projekt
in dem die Karikaturen mit mir auf Tournee gehen,
um sich in ihrer Eigenart zu zeigen
und ihr Potenzial aufblitzen zu lassen...
und ihr Potenzial aufblitzen zu lassen...
Die Projektteilnehmer werden in die Welt der Karikatur förmlich eingetaucht, wie in das kalte Wasser und müssen sehen wie sie wieder herauskommen.
Sie erleben den Werdegang einer Karikatur von der Idee bis zu der zeichnerischen Ausführung.
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Inhalten
Umsetzung
Zielgruppen
Hintergrund
die Inhalte
eine Einführung in die Welt der Satire mit dem Fokus auf die Karikatur
die Bedeutung der Karikatur und deren Rolle in der Gesellschaft
der Anlass für eine satirische Auseinandersetzung
das Zeitgeschehen und die Hintergründe
die Idee für eine Karikatur
wie es zu ihr kommt und welche Vorbereitungen dafür notwendig sind;
die Inszenierung der Idee
die Auswahl der darstellenden Elemente, die effektvolle Anordnung
das Zeichnen
überspitzte Darstellungen von Figuren und Situationen
in verschiedenen Techniken
die Umsetzung
ist in verschiedenen Formen möglich, sie ist auf den Bedarf und den Wünschen der Teilnehmer abgestimmt.
Vorgesehen sind Vortragsvarianten (vitale Formen, die Teilnehmer finden sich auf jeden Fall in einer aktiven Rolle wieder) bis hin zu Workshops (die Teilnehmer beteiligen sich am Ideenflash und legen ev. selber Zeichenhand an).
Zeitlich ist ein Halbtag - Vormittag oder Nachmittag – ideal. Für einen „Vortrag“ reichen auch 2 Stunden.
Zielgruppen!?
Alle Personen, die in irgendeinem gesellschaftlichen Bereich einer verantwortungsvollen Tätigkeit nachgehen, wie beispielsweise
in der Bildung (Schulen, Universitäten...)
im kulturellen Geschehen (öffentliche und private Einrichtungen)
in der Wirtschaft (Führungsgremien von Unternehmen, Verbänden...)
Ganz besonders Jugendliche, die sich in ihrer persönlichen Wachstumsphase befinden. In Schulen, Vereinen, Verbänden, Treffpunkten...
Mit dem anspruchsvollen aber auch recht simplen Ziel ihnen einen humorvollen und konstruktiven Umgang mit sich selbst und der Welt nahezubringen.
der Hintergrund
Ich veranschauliche im Projekt einen Prozess, den ich in den letzten 5 Jahren in intensiver Arbeit entwickelt habe. Die Wurzeln meiner Begeisterung für die Karikatur, aber reichen bis weit in meine Kindheit zurück, in der ich gelernt habe, die Welt aus humorvoller Tiefe zu betrachten und zu begreifen. In der Zwischenzeit habe ich die Erfahrung gemacht, dass diese Lebenshaltung, die in der Karikatur zum Ausdruck gelangt, ein enormes Potenzial in sich birgt. Genau genommen geht es um die Fähigkeit zur Veränderung von bestehenden, festgefahrenen, ja oft schon verkrusteten Verhältnissen und Umständen. Der Humor - das wissen wir alle - hat einen unwiderstehlich belebenden Effekt, der nicht nur in meiner persönlichen Geschichte eine entscheidende Bedeutung hat, sondern - wie jüngste Forschung bestätigt - in der Entwicklung der gesamten Menschheit eine Schlüsselrolle spielt.
die Idee zum Projekt
hat ihre Wurzeln in der letzten Ausstellung „karikatur und kaffee“. Da wurden mir unzählige Fragen rund um die Entstehung und das Wesen der Karikatur gestellt. Die Karikatur fasziniert vielleicht auch deshalb, weil sie jeden Betrachter individuell anspricht und mit Kopf und Bauch fordert.
etwas Wissen rund um die Karikatur
Karikatur, der Ausdruck ist abgeleitet von carrus, das lateinische Wort für Wagen, wie auch Wikipedia weiß. Der Wagen ist beladen (im Italienischen caricato von caricare) und die Karikatur ist eine mit Inhalten aufgeladene Zeichnung. Soviel zur Begriffserklärung.
Eine Karikatur fällt nicht irgendwann aus dem Ärmel, da steckt viel Aufwand und Arbeit dahinter. Es ist ein langwieriger und aufwändiger Prozess. Erst am Schluss steht die Umsetzung, der zeichnerische Akt.
Am Anfang jeder Karikatur steht eine Idee, ein mehr oder weniger spontaner Einfall. Es handelt sich erst einmal um einen Rohling und ist der erste Entwurf zur grotesken Inszenierung.
Fundiertes Wissen ist unerlässlich, damit die Karikatur inhaltlich auf einem soliden Fundament steht und die Dynamik eines Ereignisses schlüssig nachvollziehbar ist.
Neben der rationalen Faktenanalyse ist Intuition, Einfühlungsvermögen in die Situation und in die realen Figuren erforderlich. Die Hintergründe eines Geschehens sind sehr dünn gewoben und rational nicht greifbar. Sie sind aber spürbar, weil sie von hochgeladenen Emotionen getragen sind.
Die gefühlsvolle Inszenierung der Idee ist ein Volltreffer, der in einem Bild ein in sich komplexes Geschehen menschlichen Zusammenlebens wiedergibt.
Auszüge aus meinen persönlichen Grundsätzen
Die Karikatur wertet nicht. Sie beschränkt sich vordergründig auf die Darstellung von Zuständen.
Sie übertreibt bewusst. Allerdings liegt jeder Übertreibung ein Körnchen Wahrheit zugrunde.
Sie nimmt keine Rücksicht auf Tabus. Sie beschäftigt sich mit dem Undenkbaren, dem nicht Gesagten.
Sie ist fair und resptektvoll. Die menschliche Würde ist nicht Zielscheibe der Karikatur. Die Figuren werden nur in ihrer Verzerrtheit verzerrt dargestellt.
Persönliche Vorlieben und Antipathien werden in den Darstellungen so gut es geht bewusst herausgehalten.
Sie geht den Dingen auf den Grund, geht somit inhaltlich in die Tiefe. Verzichtet auf Allgemeinplätze, scheut Verallgemeinerung, hinterfragt Klischees.